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Geschichte

Veröffentlicht in Algemein

Chronik der FF St. Martin Raab-Berg

 

Am 6. Jänner 1951 gründete man auf Initiative von Karl Karner in St. Martin an der Raab-Berg eine Ortsfeuerwehr. Am 6. Jänner des darauf folgenden Jahres zählte die Wehr bereits 45 aktive Feuerwehrmitglieder und 28 Ersatzmitglieder. Zur Verfügung standen damals lediglich ein kleines Spritzenhaus mit etwa 4 m² und eine veraltete Handdruckspritze. Im Jahr 1954 wurde eine gebrauchte Tragkraftspritze erworben.

1969 wurde der Neubau des Feuerwehrhauses in Angriff genommen. Dieses konnte 1970 seiner Bestimmung übergeben werden. 1974 konnte eine neue Tragkraftspritze – VW Automatik – angeschafft werden. Von der Feuerwehr St. Martin an der Raab-Ort konnte deren gebrauchtes Kleinlöschfahrzeug, ein Ford Transit, in den Dienst der eigenen Wehr gestellt werden.

 

Im Jahr 1986 gelang der Ankauf eines neuen Kleinlöschfahrzeuges. 1995 wurden erstmals Überlegungen angestellt, das Feuerwehrhaus zu vergrößern und es damit den gestiegenen Anforderungen entsprechend zu gestalten. Nach zweijähriger Bauzeit und 1814 freiwillig und unentgeltlich geleistete Arbeitsstunden konnte das neu gestaltete Feuerwehrhaus am 22. Juni 1997 im Rahmen eines feierlichen Festaktes seiner Bestimmung übergeben werden. 2004 wurde eine neue Tragkraftspritze „Fox Automatik“ angekauft. Eine neuerliche Fassadenrenovierung des Feuerwehrhauses mit Wärmedämmung und Neukonzipierung des Vordaches wurde 2006 durchgeführt.

Die traditionellen Veranstaltungen seit Gründung sind der Feuerwehrball, bis auf wenige

Ausnahmen jeweils am 6. Jänner, sowie seit 1983 jedes zweite Jahr ein Faschingsumzug.

 

Die Feuerwehr zählt derzeit 37 Mitglieder.

Die Funktion des Kommandanten hatten bis dato inne:

 

             1951  bis  1976    Karl Karner

             1976  bis  1977    Karl Pilz sen.

             1978  bis  1992    Erich Jost und

             1993  bis  2011    Karl Pilz jun. 

             2012  bis  dato     Lenauer Erwin

 

Von den Wettkampfgruppen der Feuerwehr St. Martin an der Raab-Berg wurden in den letzten Jahren sensationelle Leistungen erbracht. Dabei konnten Siege in allen Kategorien des Bezirksfeuerwehrleistungsbewerbes errungen werden.

Der Landessieg konnte seit dem Jahr 2000, siebenmal in der Kategorie Bronze A und viermal in Silber A erreicht werden, wobei die Gruppe 2007 bis 2009 jeweils als Doppellandessieger hervorging. Den Florianicup gewann sie im Jahr 2003, 2009, 2011 und 2012.

Die Ortsfeuerwehr wurde im Jahr 2000 durch Feuerwehrreferent LH Stv. Mag. Franz Steindl mit dem Titel „Feuerwehr des Jahres“ ausgezeichnet.

Die Qualifikation für die Bundesfeuerwehrleistungsbewerbe gelang der Feuerwehr 1973, 1998, 2003, 2008 und 2012

 

Den absoluten Höhepunkt stellt der 45. Landesfeuerwehrleistungsbewerb am 1. Juli 2000 in Mattersburg dar. Die Wettkampfgruppe um den Gruppenkommandant Erwin Lenauer holte mit einer beeindruckenden Leistung den Landessieg und qualifizierte sich damit für die

XII. Internationalen Wettkämpfe 2001 in Kuopio (Finnland) wo sie den sensationellen dritten Stockerlplatz von den 60 weltbesten Gruppen aus 21 Nationen erreichte und somit die erhoffte Goldmedaille nach Hause brachte.

Der Gruppe und den vielen mitgereisten Fans wurde seitens der Gemeinde sowie der Feuerwehren des Abschnittes VI ein großartiger Empfang in der Martinihalle bereitet, bei dem über die Gemeindegrenzen hinweg die vielen Anwesenden den Erfolg gebührlich feierten.

Mitglieder der „Weltmeistergruppe“: Erwin Lenauer (GK), Martin Zotter, Roman Hendler, Matthias Csenar, Reinhold Werner, Johannes Csenar, Helmut Pilz, Harald Lenauer, Manfred Hendler, Erich Jost jun.;

  

Durch die Landessiege 2007 und 2008 konnte sich die Gruppe auch für die XIV. Internationalen Wettkämpfe 2009 in Ostrava (Tschechien) qualifizieren. Dort wurde der ausgezeichnete 8. Platz (Goldmedaille) von über 70 Gruppen aus 28 Ländern erreicht. 

Auch hier wurde der Gruppe und den mitgereisten Fans ein toller Empfang bereitet!

Mitglieder der „Goldgruppe“: Harald Lenauer (GK), Manfred Hendler, Matthias Csenar, Helmut Pilz, Martin Pilz, Johannes Csenar, Reinhold Werner, Roman Hendler, Christian Monschein, Erwin Lenauer;

 

Am 12. März 2013 wurde der Wettkampfgruppe der Burgenländische Sicherheitspreis verliehen. Beim Sicherheitspreis zeichnet das Land in sechs Kategorien engagierte Mitarbeiter der Blaulichtorganisation aus. Aufgrund der hervorragenden Leistungen bei den Landesbewerben 2011 und 2012 wurde zum 3. mal die Qualifikation zu den XV internationalen Wettkämpfen in Mulhouse (Frankreich) geschafft. Dort wurde mit dem 11. Platz wiederrum die Goldmedaille errungen! Zu den Mitgliedern die auch schon in Ostrava dabei waren gesellte sich noch Michael Stacherl hinzu. Der Gruppe und den mitgereisten Fans wurde beim Feuerwehrhaus ein toller Empfang bereitet.